Zum Inhalt springen

Produkte, die sich selbst erklären

3D-Produktkonfiguratoren und Web-Apps für erklärungsbedürftige Produkte

Wir entwickeln 3D-Produktkonfiguratoren, Web-Apps und VR-Trainings, mit denen Ihre Kunden und Mitarbeitenden komplexe Produkte und Abläufe selbst verstehen und bedienen, im Browser, auf dem Tablet oder in VR. Dabei verarbeiten wir auch große Datenbestände, von der Produktlogik aus dem ERP bis zum 3D-Modell einer kompletten Anlage. Nach dem Launch betreiben und überwachen wir die Systeme auf Wunsch weiter.

Einstiegsworkshop anfragen

Welche digitalen Anwendungen entwickeln wir?

Wir entwickeln Produktkonfiguratoren, Web-Apps und VR-Trainings, dazu die Technik hinter Ihrer Website – und betreiben alles auf Wunsch nach dem Launch. Was im Browser läuft, kann als Progressive Web App (PWA) auch auf Tablets und Smartphones eingesetzt werden.

3D-Produktkonfiguratoren

Kunden stellen ihr Produkt im Browser zusammen, sehen es in 3D und erhalten nur Kombinationen, die sich bauen lassen. Ob Rollstuhl, Maschine oder Anlage: Der Produktkonfigurator kennt die Regeln, die heute der Vertrieb im Kopf haben muss, und übergibt das Ergebnis an Shop, CRM oder Angebot.

Beispiel: Küschall Visualizer

VR-Trainings und Lern-Apps

Wo Fehler teuer oder gefährlich sind, müssen Abläufe sitzen, wenn es zum Ernstfall kommt. Für solche kritischen Prozesse entwickeln wir Trainings-Apps und VR-Schulungen, in denen Ihr Team Handgriffe so oft üben kann wie nötig, im Browser, auf dem Tablet oder mit VR-Brille.

  • Trainings-Apps: für das Deutsche Herzzentrum München eine 3D-App, mit der Klinikpersonal den Umgang mit dem Notfallwagen trainiert. Case Study lesen

  • VR-Schulungen: ebenfalls für das Deutsche Herzzentrum München ein VR-Training, in dem Teams den Umgang mit der ECMO-Therapie üben. Case Study lesen

Vertriebs- und Prozess-Apps

Sie möchten eine Web-App entwickeln lassen, die einen Ablauf in Ihrem Team oder mit Ihren Partnern digital abbildet? Wir entwickeln sie für den Browser, als Progressive Web App (PWA) für Tablet und Smartphone oder für Ihr eigenes Rechenzentrum und begleiten Sie von der Untersuchung der Abläufe bis zum Betrieb.

  • Vertriebstools: interne Anwendungen für Vertriebsteams, zum Beispiel für MacDermid Alpha.

  • Prozess-Anwendungen: bilden die Zusammenarbeit mit Kunden oder Partnern in einer Anwendung ab.

Beispiel: Dürr Open House

Website-Technik und CMS

Wie Ihre Website aussieht, entsteht mit Ihrem Markenauftritt (Corporate Design). Wir kümmern uns auch um die Technik dahinter: das Content-Management-System (Headless CMS), in dem Ihr Team die Inhalte selbst pflegt, eine barrierefreie Umsetzung nach WCAG, kurze Ladezeiten und die Anbindung an Mailversand, Analytics und Bilddatenbanken. Für Unternehmensgruppen auch als ein System für mehrere Websites.

Beispiel: Auxilium-Gruppe

Betrieb und Hosting

Wir überwachen genau die Funktionen, die für Sie zählen, und sehen Ausfälle, bevor Ihre Kunden sie bemerken. Die meisten Anwendungen hosten wir auf Servern in der EU. Auf Wunsch bereiten wir sie auch für den Betrieb in Ihrem eigenen Rechenzentrum vor.

  • Hosting: über Railway auf Servern in den Niederlanden, oder in Ihrem eigenen Rechenzentrum bis ins Intranet, wie beim Deutschen Herzzentrum München.

  • Monitoring: End-to-End-Tests der kritischen Funktionen, etwa ob Formulare ankommen, Stellenanzeigen aus Fremdsystemen geladen werden und die Seite erreichbar ist.

  • Transparenz: Eine Status-Oberfläche zeigt Ihnen jederzeit, welche Dienste laufen und ob es Störungen gab.

  • Reaktionszeiten: vereinbaren wir nach Kritikalität der Anwendung, bis hin zur Bereitschaft rund um die Uhr.

Referenz: das Websitesystem der Auxilium-Gruppe für 14 Unternehmen mit rund 100.000 Aufrufen im Monat im laufenden Betrieb. Case Study lesen

Wann lohnt sich ein Produktkonfigurator oder eine Web-App?

Immer dann, wenn ein Produkt, ein Prozess oder ein Datenbestand heute viel Erklärung im persönlichen Gespräch braucht. Wir nehmen dieses Gespräch als Ausgangspunkt und bauen daraus eine Anwendung, die Ihre Kunden selbst bedienen können.

Viele Varianten, viel Beratung

Ihr Vertrieb muss wissen, welche Optionen zusammenpassen und welche sich ausschließen. Ein 3D-Produktkonfigurator prüft das automatisch.

Beispiel: Küschall Visualizer

Trockene Informationen, wenig Aufmerksamkeit

Materialdaten oder technische Eigenschaften sollen Interessenten erreichen, die keine Datenblätter lesen. Eine interaktive Darstellung zeigt sie im Anwendungskontext.

Beispiel: BASF Virtual Car

Große Anlagen, schwer zu zeigen

Eine Anlage passt nicht auf den Messestand. Ein virtueller Showroom macht sie im Browser begehbar.

Beispiel: Dürr Open House

Schulung an kritischem Gerät

Üben am echten Gerät ist teuer oder riskant. VR-Trainings und Trainings-Apps machen Abläufe wiederholbar.

Beispiel: DHM ECMO-VR

Mehrere Websites, ein Content-System

Jedes Unternehmen pflegt seine Inhalte selbst, Technik, Updates und Betrieb laufen gemeinsam.

Beispiel: Auxilium-Gruppe

Ausgewählte Projekte

Diese Projekte zeigen exemplarisch, wie wir Produktkonfiguratoren, Web-Apps und VR-Trainings entwickeln: von der Untersuchung der Abläufe bis zum laufenden Betrieb.

  • Küschall Visualizer

    Kunden konfigurieren ihren Rollstuhl in 3D und kommen mit einer umsetzbaren Konfiguration in den Fachhandel.

    Case Study lesen
  • Auxilium GmbH 14 Unternehmen – eine Marke

    Ein Headless-CMS-System für 14 Unternehmen mit rund 100.000 Aufrufen im Monat, gepflegt von den Unternehmen selbst.

    Case Study lesen
  • BASF Virtual Car

    Ein browserbasierter Katalog zeigt Materialien dort, wo sie im Fahrzeug eingesetzt werden.

    Case Study lesen
  • DHM ECMO-VR

    Ein VR-Training gibt Pflegefachkräften einen geschützten Raum, um die risikoreiche ECMO-Behandlung zu üben, unabhängig von Ort und Dienstplan.

    Case Study lesen
  • DHM Notfallwagen-Schulungs-App

    Eine 3D-App simuliert die Nutzung des Notfallwagens und trainiert Klinikpersonal, bis die Handgriffe sitzen.

    Case Study lesen
  • Dürr Open House

    Für die volldigitale Hausmesse von Dürr entstand eine begehbare 3D-Web-App.

    Case Study lesen

Wie läuft ein Konfigurator- oder Web-App-Projekt ab?

In sechs Schritten vom Workshop bis zum laufenden Betrieb. Typische Projekte dauern ein bis sechs Monate – je nach Umfang und danach, wie schnell Daten und Freigaben vorliegen.

  1. Ziel klären Im Einstiegsworkshop legen wir fest, was die Anwendung erreichen soll: einen Kaufwunsch wecken, Informationen zugänglich machen oder einen Ablauf vereinfachen.

  2. Nutzung und Abläufe untersuchen Mit strukturierten Interviews, Beobachtung und bei Bedarf quantitativen Analysen untersuchen wir, wie Beratung, Messeauftritt oder Außendienst heute ablaufen und was sich vereinfachen lässt.

  3. Bedienung entwerfen und testen Ein Papier- oder Klick-Dummy zeigt, wie die Anwendung durch die Bedienung führt. Wir besprechen und testen ihn mit Ihnen, bevor programmiert wird.

  4. Daten und Logik aufbauen Wir legen fest, wie Produktdaten, Abhängigkeiten und Inhalte strukturiert werden – oft auf Basis Ihres ERP. Statt einer Direktanbindung können wir auch Exporte einlesen.

  5. Umsetzen und launchen Wir entwickeln mit regelmäßigen Zwischenständen und schulen Ihr Team bei Bedarf in Nutzung und Inhaltspflege.

  6. Betreiben und weiterentwickeln Hosting, Monitoring, Sicherheitsupdates und neue Funktionen nach Bedarf.

Was zeichnet unsere Entwicklung aus?

Unsere Anwendungen laufen bei Auftraggebern wie Dürr, BASF, Küschall und dem Deutschen Herzzentrum München. Unsere Stärke sind große, komplexe Datenbestände: Wir bereiten sie so auf, dass sie im Browser schnell laufen und für alle verständlich bleiben, die damit arbeiten.

  • Große Datenmengen im Browser. Wir verarbeiten nicht nur einzelne Bauteile, sondern auch die CAD-Daten kompletter Produktionsanlagen. Diese Datenmengen reduzieren und strukturieren wir so, dass sie per WebGL flüssig im Browser oder in Echtzeit-Renderings laufen.

  • Fundierte UX-Arbeit. Bevor wir entwickeln, untersuchen wir, wie Ihre Kunden und Mitarbeitenden heute arbeiten: mit strukturierten und qualitativen Interviews, Beobachtung und bei Bedarf quantitativen Analysen. Daraus entsteht eine Bedienung, die zu den tatsächlichen Abläufen passt.

  • Software für den Dauerbetrieb. Saubere Architektur, Tests und Monitoring sind fester Teil jedes Projekts. Wir betreuen die Anwendungen auch nach dem Launch, deshalb bauen wir sie wartbar.

Was Auftraggeber über die Zusammenarbeit sagen

Wie funktioniert ein 3D-Produkt­konfigurator?

Ihre Kunden wählen Schritt für Schritt Modell und Optionen und sehen das Ergebnis sofort in 3D. Die Logik dahinter blendet aus, was nicht zusammenpasst. So entstehen nur Konfigurationen, die sich tatsächlich bauen lassen.

  • 3D-Ansicht: Produkt drehen, heranzoomen, Details prüfen.

  • Abhängigkeiten: Optionen, die sich ausschließen, werden automatisch ausgeblendet. Ihr Vertrieb muss sie nicht mehr im Kopf haben.

  • Kennwerte live: zum Beispiel das Gesamtgewicht der Konfiguration; Preise, wo sie sich allgemein angeben lassen.

  • Ergebnis zum Mitnehmen: ein PDF mit der kompletten Konfiguration für das Gespräch mit Vertrieb oder Fachhandel.

  • Datenbasis: Ihre CAD-Daten und die Produktlogik, oft aus dem ERP übernommen.

Wir entwickeln individuelle 3D-Konfiguratoren für erklärungsbedürftige B2B-Produkte, etwa im Maschinenbau oder in der Medizintechnik, keine Standard-Plugins für Shopsysteme. Bei Bedarf übergibt der Konfigurator die fertige Konfiguration direkt an Ihren Shop, Ihr CRM oder andere Systeme.

Mit welchen Technologien arbeiten Sie?

Wir wählen die Technik nach Ihren Anforderungen und vorhandenen Systemen. Unsere Standardwerkzeuge sind gut erprobt, wir arbeiten aber auch mit anderen Technologien, wenn Ihr Projekt das verlangt.

  • Headless CMS: Strapi und Directus, außerdem Contentful und Storyblok

  • Entwicklung: Node.js, React und Next.js

  • 3D und VR: Three.js, Verge3D, Unity

  • Analytics: Matomo oder Google Analytics

  • Mailversand: Zoho, ZeptoMail oder Outlook

  • Versionierung: eigenes Git oder GitHub

Wir arbeiten nach gängigen Standards für Datenschutz (DSGVO) und Barrierefreiheit (WCAG). Code und Daten können Sie jederzeit vollständig übernehmen.

Starten wir mit einem Einstiegsworkshop

Ein Produkt lässt sich schwer erklären, oder ein Ablauf erzeugt zu viele Rückfragen? Dann lassen Sie uns in einem Einstiegsworkshop klären, was eine digitale Anwendung daran ändern kann.

Ihre Angaben nutzen wir nur, um Ihre Anfrage zu beantworten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Häufige Fragen

Was kostet ein Produktkonfigurator oder eine Web-App?

Das hängt vor allem von fünf Faktoren ab: Anzahl und Komplexität der Varianten, Qualität der CAD-Daten, Anbindung an Backend-Systeme, Anforderungen an die Wartbarkeit und Schulungsbedarf in Ihrem Team. Nach einem ersten Gespräch können wir den Rahmen meist schnell abschätzen und zeigen, an welchen Stellschrauben sich ein Zielbudget erreichen lässt.

Wie lange dauert ein Projekt?

Typischerweise ein bis sechs Monate. Die Dauer hängt vom Umfang ab und davon, wie schnell Daten und Freigaben vorliegen.

Welche Daten müssen wir liefern?

Für einen Konfigurator brauchen wir CAD-Daten Ihrer Produkte und Informationen darüber, welche Optionen sich bedingen oder ausschließen. Oft steckt diese Logik schon in Ihrem ERP. Bei anspruchsvollen Materialien wie Textilien helfen Produktmuster.

Können Sie die Anwendung an unser ERP anbinden?

Ja. Viele Unternehmen möchten ihr ERP aber nicht direkt mit dem Internet verbinden. Dann lesen wir regelmäßige Exporte ein, sodass Änderungen trotzdem in der Anwendung ankommen.

Wo werden die Anwendungen gehostet?

Standardmäßig über Railway auf Servern in den Niederlanden, also in der EU. Alternativ bereiten wir die Anwendung für Ihr eigenes Rechenzentrum vor, auch für den Betrieb im Intranet.

Gehören Code und Daten am Ende uns?

Auf Wunsch übergeben wir Code und Daten vollständig. Viele Auftraggeber lassen Hosting und Pflege bei uns, damit sich niemand intern darum kümmern muss.

Gestalten Sie auch das Design unserer Website?

Ja. Bei uns kommen Gestaltung, Technik und Betrieb Ihrer Website aus einer Hand: Designsystem, Inhalte und Umsetzung entstehen im selben Projekt, und wir betreuen die Website danach weiter. Mehr zur Gestaltung lesen Sie unter Corporate Design.

Wie starten wir am besten?

Mit einem gemeinsamen Einstiegsworkshop. Dort klären wir, was die Anwendung erreichen soll, und nehmen eine reale Situation als Ausgangspunkt, etwa ein Beratungsgespräch oder einen Messeauftritt.