Gestaltung, die in Serie geht
Industrie- und Produktdesign für Maschinen, Medizintechnik und Konsumgüter
Von der ersten Beobachtung im Einsatz bis zur fertigungsgerechten Konstruktion: Wir gestalten Produkte, die sich gut bedienen lassen und so in Serie gehen, wie sie entworfen wurden. Seit 1994 arbeiten wir in Stuttgart, unter anderem für Liebherr, KLS Martin, Leitz und Hohenloher.
Erstgespräch vereinbarenWas umfasst Industrie- und Produktdesign bei uns?
Wir begleiten Ihr Produkt von der ersten Nutzerbeobachtung bis zum Produktionsstart. Wer bei uns das Bedienkonzept entwirft, sitzt neben denen, die Form und Konstruktion entwickeln. Deshalb entsteht beides gleichzeitig statt nacheinander, und der Entwurf bleibt bis in die Serie herstellbar. Für Maschinen und Anlagen gibt es zusätzlich unser Maschinendesign mit Design to Cost.
UX- und HMI-Design
Wir beobachten, wie ein Gerät im Alltag tatsächlich bedient wird, und entwickeln daraus das Bedienkonzept: von der Anordnung der Bedienelemente bis zur Oberfläche des Touch-Displays (HMI). Klick-Dummys und Nutzertests zeigen früh, wo es hakt, bevor Werkzeuge gebaut sind. So sinken Bedienfehler und Schulungsaufwand.
Produktdesign
Die Form eines Produkts muss in der Hand funktionieren und Ihre Marke erkennbar machen. Deshalb entwickeln wir Proportionen, Materialien und Oberflächen von Anfang an mit Blick auf Ergonomie und Fertigungskosten. Erste Skizzen und Modelle machen die Entwürfe früh greifbar, fotorealistische Renderings zeigen später, wie das Produkt in Serie aussieht.
Engineering Design
Damit der Entwurf so in Serie geht, wie er gestaltet wurde, konstruieren wir mit. Wir prüfen früh die Machbarkeit, modellieren im CAD und legen die Konstruktion so aus, dass sie zu Ihrem Fertigungsverfahren und den geltenden Normen passt. Mit Ihrer Entwicklung arbeiten wir dabei auf denselben Daten.
Woran wir glauben
Sicherheit
Unser Team denkt und arbeitet interdisziplinär: Wir verbinden Engineering- und Designkompetenzen sowie jahrelange Erfahrung im Umgang mit komplexen technischen Themen. Und: Wir kennen die Branchen.
Erfahrung
Unser bewährter Designprozess sorgt für technisch wie wirtschaftlich umsetzbare Lösungen, gerade auch bei komplexen Anforderungen. Der Prozess lässt sich je nach Aufgabe flexibel handhaben und gezielt erweitern oder fokussieren.
Agilität
Time-to-Market ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Skizzen und erste Modelle zeigen früh, welche Lösung trägt. Das spart Schleifen in der Entwicklung und bringt das Produkt schneller an den Markt.
Ausgewählte Projekte
Diese Projekte zeigen exemplarisch, wie bei uns Gestaltung und Konstruktion zusammenarbeiten, vom ersten Konzept bis zur Serie. Zu jedem finden Sie eine ausführliche Case Study.
Liebherr Turmdrehkrane
Case Study lesenEin Form- und Farbkonzept vereint die Funktionsgruppen der Krane zu einem wiedererkennbaren Auftritt im Stadt- und Landschaftsbild.
Dürr Lackierroboter
Case Study lesenDynamische Linien und bewusste Kontraste visualisieren beim 7-Achs-Lackierroboter die Zukunft des Lackierens.
KLS Martin marLED X
Case Study lesenEine schlanke OP-Leuchte mit intuitiver Bedienung.
Wafios Biegemaschinen
Case Study lesenEin produktübergreifendes Maschinendesign macht die Marke auf den ersten Blick erkennbar und verkürzt die Time-to-Market.
Leitz Cosy
Case Study lesenEine Produktserie, die eine ausführliche Trendanalyse in eine richtungsweisende Formsprache übersetzt.
BASF Virtual Car
Case Study lesenEin browserbasierter Katalog zeigt Materialien dort, wo sie im Fahrzeug eingesetzt werden.
Kimetec Smarla
Case Study lesenEine Milchpumpe, die Technologie und Empathie vereint.
Hohenloher Medienbuddy
Case Study lesenEin mobiler Laborwagen, der zum gemeinsamen Experimentieren im Unterricht einlädt.
NAGEL Ecohone
Case Study lesenEine Baureihe von Hon- und Finishmaschinen mit gemeinsamer Designsprache, vom Messeexponat bis zur Serie.
RAPID 18V-Serie
Case Study lesenErgonomisches Design als verbindendes Gestaltungselement einer ganzen Werkzeugserie.
Optima Moduline Smart
Case Study lesenEin globales Markenbild für Abfüll- und Verpackungsanlagen.
Rauch AXIS 25
Case Study lesenEin Düngerstreuer, dessen Design technische Präzision zeigt, ohne laut zu wirken.
Wie läuft ein Industriedesign-Projekt ab?
In drei Phasen von der Ausrichtung bis zum Serienprodukt.
Ausrichtung Die erste Phase legt den Grundstein für den Designprozess und das Endergebnis. Das Briefing definiert den Rahmen des Projekts sowie das Ziel. Wir klären offene Fragen und sehen uns Ihre Produktwelt und den Markt genau an. Daraus ergeben sich die Ansatzpunkte für den Entwurf.
Briefingworkshop · Timeline und Projektplan · Budgetplan · Research · Moodboards · Nutzerbeobachtung · Analyse · Designstrategie
Konzeption In der Konzeptionsphase entwickeln wir einen strukturierten Ideenpool mit unterschiedlichen Lösungsansätzen für Ihr Projekt. Daraus entstehen konkrete Entwürfe, in denen Bedienung und Markenauftritt schon mitgedacht sind. Fotorealistische Renderings zeigen die von uns priorisierten Lösungen.
Ideation · Variantenbildung · Designentwurf · Corporate Product Design · User Experience · Ergonomie · Pre-Engineering · CAD-Modelling · 3D-Visualisierung · Interface Design
Ausarbeitung Der mit Ihnen abgestimmte Entwurf wird weiter detailliert und konkretisiert. Schritt für Schritt kommen technische Rahmenbedingungen, Normen und Anforderungen der Produktion dazu. Nach dem Designfreeze begleiten wir Sie bis zur Serienreife und stehen Ihnen beim Produktionsstart und bei der Markteinführung zur Seite. Auf Wunsch dokumentieren wir alles in einem kompakten Styleguide.
Designiteration · Engineering · 3D-Visualisierung · Designfreeze · Designbegleitung · Design-Styleguide · Serienprodukt
Sprechen wir über Ihr Produkt
Sie planen eine neue Produkt- oder Maschinengeneration? Im Erstgespräch klären wir, wie wir Sie dabei unterstützen können.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Industriedesign und Produktdesign?
Die Begriffe werden meist gleichbedeutend verwendet. Industriedesign betont die Gestaltung von Serienprodukten für die industrielle Fertigung, etwa Maschinen und Geräte. Produktdesign meint jedes gestaltete Produkt bis zum Konsumgut. Wir machen beides, für Werkzeugmaschinen ebenso wie für Büroartikel.
Entwickeln Sie auch Bedienkonzepte und HMI?
Ja. Bedienkonzept und Formgebung entstehen bei uns im selben Team. Wir beobachten zuerst, wie das Produkt genutzt wird. Danach entwerfen wir Bedienelemente und Oberflächen und testen sie früh mit Klick-Dummys, zum Beispiel für die Touch-Bedienung der OP-Leuchte marLED X von KLS Martin.
Was kostet Industriedesign?
Das hängt vor allem vom Umfang ab. Übernehmen wir nur die Formgebung, ist der Aufwand ein anderer als mit Nutzerforschung und Konstruktion. Dazu kommen die Komplexität des Produkts und die Zahl der Varianten. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot mit Zeitplan und Kosten.
Begleiten Sie uns bis zur Serienproduktion?
Ja. Nach dem Designfreeze bleiben wir dabei, bis das Produkt in Serie geht, und stimmen offene technische Details mit Ihrer Konstruktion ab. Auf Wunsch fassen wir alles in einem Design-Styleguide zusammen.
Warum lohnt sich ein externer Partner mehr als ein Inhouse-Team?
Wir bringen Erfahrung aus vielen Projekten und Branchen mit und sehen Ihr Produkt mit frischem Blick. Abseits interner Routinen fallen uns oft Lösungen auf, die im Tagesgeschäft untergehen.
Müssen wir unsere etablierten Entwicklungsprozesse ändern, wenn UP ins Spiel kommt?
Nein. Wir passen uns Ihren Abläufen an und liefern Ergebnisse in den Formaten, mit denen Ihre Entwicklung weiterarbeitet, zum Beispiel als CAD-Daten.
Wie genau läuft der Designprozess bei UP ab?
In drei Phasen, die oben im Ablauf beschrieben sind. Wir beginnen mit Briefing und Recherche, entwickeln dann mehrere Entwürfe und arbeiten den gewählten bis zur Serienreife aus.